Die Vorträge des GAV waren früher als sogenannte »Mitgliederversammlungen« eine reine Vereinssache. Heute richtet sich die Vortragsreihe als offenes Angebot allgemein an ein landeskundlich interessiertes Publikum.

Seit 1990 werden die Vorträge mitten im Eifelmuseum - »Museums-Vorträge« - veranstaltet. Meistens stehen fünf bis sechs Themen pro Jahr auf dem Programm. Sie finden in der Regel donnerstags, 20 Uhr, im Foyer des Eifelmuseums (Ebene 0) statt; der Eintritt ist frei.

Außerordentlich erfolgreich waren diese im Jahre 2019. 
Über 250 Zuhörer konnten begrüßt werden.


Wir freuen uns, dass wir im Herbst 2021 wieder zwei Vorträge anbieten können.

Die Vorträge werden wieder als Präsenzveranstaltung abgehalten. Die jeweils gültige Corona-Verordnung ist zu beachten. Es gelten die üblichen Kriterien: Impfung, Genesung, Testung.
Schnelltests werden bereit gehalten. Bitte dann 15 Minuten vor Vortragsbeginn erscheinen.

Museums-Vorträge . Digital
Erstmals bietet das Eifelmuseum aber auch einen digitalen Zugang zu den Vorträgen an.
Nutzen Sie den folgenden Link am Tag der Veranstaltung: https://www.youtube.com/stadt-mayenzeit

 

Donnerstag, 4. November 2021
20 Uhr, Eifelmuseum Mayen
Eintritt frei

Mühlsteine prägen eine Region
Nicolas Junglas M.A.
AG Mühlsteinrevier RheinEifel       

Wenn wir durch die Straßen von Mayen, Mendig, Kottenheim und Ettringen gehen, dann fallen uns die vielen Mühlsteine auf, die so manchen Vorgarten zieren. Die Produktion von Reib- und Mahlsteinen aus der in unserer Region anstehenden Basaltlava ist ein jahrtausendealtes Geschäft.

Zwangsläufig hat dieses der Osteifel und den hier lebenden Menschen seinen Stempel aufgedrückt. Die für den Mühlsteintransport erforderliche Infrastruktur ist bis heute Ausdruck dessen. Und auch Wegekreuze und Basaltlavahäuser sind Zeugnisse einer Industrie, zu der der Mühlstein »nur« den Anstoß gab ...

 

 

Donnerstag, 25. November 2021
20 Uhr, Eifelmuseum Mayen

Eintritt frei

   

Wolfsjagd in der Eifel
Prof. Dr. Wolfgang Schmid
Universität Trier

Die Rückkehr der Wölfe sorgt für aufgeregte Diskussionen. Für Historiker stellt sich die Frage, wie frühere Generationen mit dem Thema umgegangen sind. Die Jagd auf Wölfe ist im Raum Mayen bereits 1557 nachzuweisen. Nach den Napoleonischen Kriegen kam es zu einer Reihe von Übergriffen tollwütiger Wölfe an der Untermosel, in der Eifel und an der Ahr. Danach versuchten die Preußen, sie systematisch zu bejagen. Der letzte Wolf wurde 1835 in Bassenheim, 1850 in Mayen und 1852 in Münstermaifeld erlegt, der letzte Eifelwolf 1888 bei Gerolstein.

 

 

Rückblick: